Wann es Sinn macht und wie du Kosten sparst!
Bei unseren WOHNWAGON-Modulhäusern aus Massivholz, empfehlen wir oft Schraubfundamente – schnell, sauber, keine Versiegelung. Aber in manchen Fällen ist auch ein Betonkeller eine hervorragende Wahl, besonders dann, wenn Grundstücke klein und teuer sind oder bei Hanglagen. In diesem Blogbeitrag stellen wir dir ein konkretes Projekt vor und geben dir einige Tipps, wie du einen Keller möglichst günstig realisieren kannst.
Wann macht ein Keller Sinn?
- Teure Grundstücke – Schweiz, München, Vorarlberg: Jeder Quadratmeter zählt. Der Keller verdoppelt deine Nutzfläche, ohne dass du mehr Grund kaufst. Du sparst dir die Gartenhütte im ohnehin schon kleinen Garten.
- Hanglage – Statt teurer Ausgleichsschüttung oder Stützmauern nutzt du den Keller als Höhenausgleich. Das spart Kosten in der Grundstücksvorbereitung
- Stauraum – Waschmaschine, Heizung, Fahrräder, Wein – mit einem Keller schaffst du einen frostfreien und trockenen Lagerraum, der vor allem bei Projekten mit erhöhtem Stauraum-Bedarf eine wertvolle Ergänzung für dein Projekt sein kann
- Wertsteigerung & Finanzierung – Ein Keller ist für die Bank ein bekanntes „Terrain“. Während sich Banken mit den Schraubfundamenten manchmal schwer tun, klappt die Finanzierung bei einer Version mit einem klassischen Keller oft unkomplizierter.
Beispiel Projekt: Susanne & Volker
Susanne und Volker haben mit uns in der Schweiz ein WOHNWAGON Modulhaus mit zwei Modulen und ca. 65 m2 Nutzfläche realisiert. Aufgrund der hohen Grundstückspreise ist ihre Bauparzelle sehr kompakt, ein zusätzlicher Stauraum außen hätte die Gartenfläche sehr dezimiert. Zudem bot sich auch aufgrund der leichten Neigung des Grundstücks die Fundamentierung mittels eines Kellers an. Gemeinsam mit unserem WOHNWAOGN Planungsteam wurde dafür aber eine besonders geschickte und günstige Variante ausgearbeitet!
Keller ohne eigene Deckenplatte – neue Möglichkeit im Modulbau!
Hier zeigt der Modulbau einen bisher ungeahnten Vorteil: Volker und Susanne haben einen nicht gedämmten Betonkeller gebaut – Wände und Boden aus Beton, soweit so klassisch. Der Clou: Es war keine teure betonierte Deckenplatte notwendig! Stattdessen landet das Modulhaus direkt auf der betonierten „Wanne“.
Der Boden des Moduls mit seiner abschließenden Siebdruckplatte wird direkt zur Kellerdecke – fertig! Die notwendigen Anschluss-Stellen, die für die Verhebung eingeplant werden mussten, dienen direkt als Belüftungsschlitze. So bleibt das Raumklima frisch. Die Leitungen konnten an der Bodenplatte und den Kellerwänden verlegt werden. So ist die ganze Installation optimal zugängig für eventuelle Wartungen oder spätere Ergänzungen.
Durch die geschickte Ausführung sparst du bist zu 30.000 € gegenüber einem Standard-Keller. Und auch wenn der Keller so einfach gestaltet ist: Die Erfahrung von Susanne und Volker nach einem richtig kalten Winter bestätigt unsere Berechnungen: Der Keller bleibt ganzjährig frostfrei, da der Beton das umgebende Erdreich als natürliche Isolation wirken. Es ist keine extra Dämmung nötig, solange du keine Wohnnutzung planst.
Der Zugang erfolgt übrigens über eine einfache Stiege von außen, so geht kein wertvoller Wohnraum innen verloren. In Hanglagen lässt sich für den Keller auch ein ebenerdiger Eingang konzipieren.

Bereit für dein Projekt?
Du hast noch Fragen oder möchtest mit den Infos nun endlich auch selbst mit der Planung für dein Projekt loslegen?
Na dann auf geht’s!
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