Pyrolysekocher “Der Große” von Chantico

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  • Beim Outdoor-Kochen zugleich Holzkohle erzeugen
  • für hochwertige (Terra Preta) Erde für den Garten
  • für’s Kompostklo
  • entspannte Lagerfeueratmosphäre genießen
  • Gartenabfälle ökologisch wieder verwerten und CO2 binden
Artikelnummer: SAG-CHANTICO Kategorie: Schlüsselworte: , ,

Terra Preta selbst herstellen – mit dem Chantico.

Die Idee, aus Essensresten, Dung und Holzkohle Terra Preta, eine äußerst fruchtbare “schwarze Erde”, herzustellen, haben Völker des Amazonasbeckens vor langer Zeit entwickelt. Sie bauten großräumige Siedlungen und sogar Städte mit bis zu 50.000 Einwohnern, die nur durch die Anwendung des Terra Preta Prinzips ernährt werden konnten. Seit vielen Jahren wächst das Bewusstsein für die Bedeutung von Terra Preta für Umwelt und Natur, denn sie gewährleistet nicht nur reiche Ernteerträge, sondern speichert auch CO2.

Zur zeitgemäßen Herstellung von Aktivkohle gibt es ausgefeilte Pyrolyseöfen, z.B. den Chantico. In der Religion der mittel-amerikanischen Völker ist Chantico die Göttin der Vulkane, des Herdfeuers und der Schätze des Hauses. Der Ofen wird in Deutschland (Niedersachsen) von einer kleinen Manufaktur hergestellt. Ein Metallbaumeister produziert die Chanticos in kleinen Serien von ca. 30 Stück. Über die Jahre wurde das Modell von Serie zu Serie im Detail verbessert.

Entspannte Lagerfeueratmosphäre – der Chantico als Gemüsegrill

  • Sich am Chantico wärmen und Gemüse aus dem Garten kochen, Obst und Beerenobst einkochen, alles mit üblichem Kochgeschirr.
  • Für das staunende Publikum in der Pfanne Kartoffelpuffer und Crepes backen und im Topf Popcorn zubereiten.
  • Kochen wie auf einer Elektro-Kochplatte.

Das alles kann der Chantico. Die Brennkammer hat ein Volumen von 14 Litern und erlaubt unterschiedlich hohe Füllungen. So ist eine Brenndauer von 20 Minuten bis 3 Stunden und mehr möglich.

Wichtig: Je geringer die Füllung, desto intensiver die Flamme. Bei Rauch in der Flamme den Zeiger in kurzen Schritten im Abstand von mehreren Sekunden solange nach links schieben, bis die Flamme ohne Rauch brennt. Die Rauchmenge wird dadurch an die stets gleich bleibende Sauerstoffzufuhr angepasst.

Beim Kochen zugleich Holzkohle erzeugen – für’s Kompostklo und für den Garten

Erforderlich: Trockenes Holz, Säge, Axt und etwas Arbeit. Oder man nimmt fertige trockene Holzhackschnitzel oder Pellets. Zum Ablöschen taugt ein Metalleimer und eine Gießkanne.

Einsatzgebiete:

  • im Hausgarten
  • im Schrebergarten
  • im Gemeinschaftsgarten
  • im Schulgarten
  • in Schullandheimen
  • in Jugendherbergen
  • für Pfadfinder
  • für die Naturfreundejugend
  • für die Jugendorganisationen großer und kleiner Organisationen
  • für Berghütten
  • für Übernachtungshütten
  • für Dorfgemeinschaftshäuser
  • für Straßenfeste
  • für Infostände

Fakten

  • Brennkammervolumen: 14 Liter
  • Erzeugte Holzkohle je Brand: bis zu 7 Liter
  • Material: 100% Edelstahl, zwei Millimeter Wandstärke, schwarz lackiert
    Kochplatte: Normalstahl (wegen der besseren Wärmeleitfähigkeit)
  • Kochplatte: ovale Kochplatte 36 cm x 30 cm
  • Gewicht: ca. 21 kg, kann auseinander genommen werden
  • Gesamthöhe: ca. 89 cm
  • Ungefähre Brenndauer: Brenndauer mit ca. 18 cm langen Holzstücken, übereinander gestellt:
    ca. 1,5 bis zwei Stunden, je nach Art des Holzes
  • Brenndauer mit Holzhackschnitzeln: 0,5 bis 1,5 Stunden, Hartholz brennt länger, Weichholz kürzer
  • Brenndauer mit Baum- und Strauchschnitt: ca. 0,5 bis 1,5 Stunden
  • Brenndauer mit Pellets: 0,5 bis 5 Stunden, je nach Füllhöhe und Regulierung der Flamme
  • Brenndauer mit Zapfen: ca. 30 bis ca. 45 Min
  • Bei einer empfohlenen Mischung mit Pellets verlängert sich die Brenndauer entsprechend.

Ideales Brennmaterial:

  • gehacktes und kurz gesägtes Holz
  • Holzhackschnitzel
  • Holzpellets
  • Kiefernzapfen
  • Tannenzapfen

Das Holz muss immer trocken, unbehandelt und frei von Schadstoffen sein.

Und so geht’s:

Auf ca. 18 cm Länge gesägte Hölzer spalten bis auf max. 4 cm Stärke, dann zwei Lagen senkrecht übereinander stapeln, Lücken mit dünnen Stücken füllen, obendrauf waagerecht dünne Hölzchen legen oder Schalen von Walnüssen und Haselnüssen und dann mit “kleinem Lagerfeuer” oder Grillanzündern anzünden. Das ergibt eine sehr kräftige Flamme. Immer die Kochplatte drauf lassen und den Regler für die Brennkammer solange nach links ziehen, bis die Flamme kleiner wird und nicht mehr raucht. Die Frischluftzufuhr zwischen den beiden Rohren ist immer auf 100% gestellt und nicht regelbar.

Nur gut getrocknetes Material verwenden!
Sägemehl und staubartiges Material bitte nicht verwenden.

Erfinder Rainer Sagawe bei der Endmontage der Pyrolysekocher

Erfinder Rainer Sagawe bei der Endmontage der Pyrolysekocher

Zusätzliche Information

Gewicht 21 kg